Die Gründerin, Isabella Desax
Zu meiner Person:
Geboren 11.08.1942 in Disentis GR
Habe zwei Töchter, welche mir vier Enkelkinder schenkten. Seit Mai 2006 lebe ich in Horgen
Für drei Monate im Jahr fliege ich nach Honduras, um die Arbeit meines Projektes weiter zu führen. Die Schulen starten im Februar und vorher muss alles geregelt sein.
Mein Buch: „Vom Frosch zum Adler“ erschien im Dezember 2007.
Darin beschreibe ich, was mich bewogen hat auszuwandern und was ich während sieben Jahren in Zentralamerika erlebt habe. Auch wie ich dazu kam das Projekt IHZA/AICA zu gründen.
Im Alter von 56 Jahren machte ich das Diplom als Lebensberaterin in der Schule von Hermann Meyer in Luzern. Dann wollte ich meinen Lebenstraum leben und beschloss ins Ausland zu gehen um dort Sozialhilfe zu leisten. Der Zufall, oder das Schicksal, schickte mich als Sekretärin nach Honduras, zu einem katholischen Bischof. Wir leisteten während drei Monaten gute Arbeit.
Ein Autounfall änderte nochmals mein Leben. Ich erhielt vom Bischof die Gelegenheit in seiner Klinik, Naturmedizin zu studieren und nebenbei die Leute in den Kartonhäusern zu besuchen. Ich war glücklich und zufrieden. Aber ich musste weiterziehen, denn der Autounfall zerrte an meiner Gesundheit. Durch einen Priester, der eine Klinik hatte kam die Wende.
Wir behandelten Krebs-, Aids- und Tuberkulose-Patienten. Während sechs Monaten war ich verantwortlich für die Klinik und nebenbei konnte ich mich selbst kurieren.
Sechs Monate später zog ich nach Oaxaca (Mexiko) um dort in einer Klinik weiterzustudieren. Wir machten die Medizin selber, gaben Sprechstunde und fuhren an den Wochenenden in die abgelegenen Dörfer um Kurse über Naturmedizin zu geben.
6 Monate später besuchte ich einen 4-monatigen Persönlichkeits- Entwicklungs- Kurs in Guatemala bei den Jesuiten. Dort werden Geistliche, welche Probleme mit der Identität der Kirche haben, wieder zurückmanipuliert. Sie laden jeweils auch Laien (wie ich) ein, damit ein Austausch stattfindet. Nach diesem Kurs war ich froh, konfessionslos zu sein. Ich habe meinen eigenen Glauben, Dazu brauche ich keine Religion, die mich zu manipulieren versucht.
Nach diesem Kurs in Guatemala fuhr ich zurück nach Honduras. Ziemlich schnell begann ich das Gelernte an zu wenden, besuchte die kleinen Dörfer, um dort Sprechstunde zu geben. Dabei lernte ich den 12-jährigen Miguel Angel kennen. Seine Probleme mit den Augen verursachten ihm starke Kopfschmerzen. Der Junge verlor seinen Vater als er 2 Jahre war. Die Mutter heiratete später nochmals und der neue Vater wollte diesem Kind keine höhere Ausbildung als die sechs Jahre Grundschule finanzieren. So beschloss ich dem Jungen zu helfen und ihn in die Sekundarschule zu schicken. Ein Jahr später (2003) gründete ich in der Schweiz den Verein IHZA/AICA um Kinder aus minderbemittelten Familien zu helfen. Zuerst wurden 4 Kindern unterstützt und nun sind es bereits 23. Heute sind bereits fünf Jugendliche ausgebildet und arbeiten in ihren Berufen. Zwischendurch war ich im Norden von Mexiko und habe dort mein Wissen in Naturmedizin und Reiki an die Menschen weitergegeben.
Ich wünsche, dass viele Kinder in Honduras eine höhere Schul- und Berufsausbildung absolvieren dürfen.